30.03.2019

Verschiedene Szenarien bei gemeinsamen Ausbildungsdienst mit dem OV Niebüll

Am Samstag, dem 30.03.2019, wurde in mehreren Gruppen an verschiedenen Stationen in Niebüll der Ernstfall geprobt.

Am 29.03.2019 trafen sich 6 Helfer und 4 Junghelfer zur Abreise in Richtung Niebüll. Bei diesem gemeinsamen Ausbildungsdienst konnten wir eine seit vielen Jahren, zeitweise ein wenig eingeschlafene Freundschaft wieder aufleben lassen. Am Samstag Morgen wurde nach dem Frühstück die Gruppenaufteilung bekannt gegeben. Nachdem sich die drei Gruppen zusammengefunden haben, wurden sie den Stationen zugewiesen. Der Ortsverband Flensburg hat auch mit Helfern und Technik zu der Übung beigetragen.

Station 1 bestand im Aufbau einer Pumpenstrecke mit Zuhilfenahme Pumpen verschiedener Bauarten. An dieser Station ging es darum, aus dem Teich in ein Pufferbecken und von dort über schlussendlich insgesamt 350 Meter Schlauchstrecke in einen Wassergraben zu pumpen.

An Station 2 wurde in einem Abbruchhaus gegenüber der Unterkunft geübt. Dort wurde die Gruppe zunächst in drei Teams aufgeteilt. Ein Team baute eine schiefe Ebene aus Leiterteilen auf, mit welcher man aus einem Obergeschoss in einem Schleifkorb verletzte Personen oder Material befördern kann. Bei der zweiten Aufgabe an dieser Station wurde das Anlegen einer Leiter sowie die Kopfpunktsicherung geprobt. Vorher wurde noch etwas Theorie zu dem Thema bearbeitet. Aufgabe 3 bestand darin, mittels Bohrhammer einen Wanddurchbruch zu machen, um z.B. eine dahinter liegende Person mit Trage in Sicherheit zu bringen. Des Weiteren wurde erklärt, was man beim Abstützen des Dachstuhls zu beachten hat. Da alle drei Teams der Gruppe die Aufgabe bewältigen mussten, wurden verschiedene Arten des Wanddurchbruchs gezeigt.

Die dritte Station war auch in drei Aufgaben aufgeteilt, deswegen wurde die Gruppe in neue Teams aufgeteilt. Eine Aufgabe war der Aufbau eines Abstütz-System-Holz (ASH) zum Abstützen einer einsturzgefährdeten Wand, mit allen zu beachtenden Vorschriften. Da man auch mit dem Einsatz-Gerüst-System (EGS) eine einsturzgefährdete Wand abstützen kann, war dies die zweite Aufgabe. Für die dritte Aufgabe wurde ein Parcours aufgebaut, den es zu bewältigen galt. Der Parcours bestand aus Tischen, Slalom und einer Wippe, welche man mit einer Krankentrage überqueren musste, auf welcher ein mit Wasser gefüllter Eimer stand. Nachdem man den Parcours in eine Richtung durchquert hatte, musste aus drei Rundhölzern das "laufende A" gebaut und eine Strecke hin- und zurückgelaufen werden. Danach ging es durch den Parcours zurück und am Ende wurde gemessen, wie viel Wasser man verloren hatte.

Als alle Gruppen alle Stationen durchlaufen hatten, wurden alle Stationen gemeinsam zurück gebaut und es fand eine kurze Abschlussbesprechung statt. Zum Abend wurde noch gemeinsam gegrillt und am Feuer geredet.

Am Sonntag nach dem Frühstück sind die Wolgaster in Richtung Heimat aufgebrochen.

 

Im nächsten Jahr wird der Ortsverband Wolgast einen gemeinsamen Ausbildungdienst organisieren und ausführen. Wir freuen uns darauf, bis zum nächsten mal!




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